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übung
5. juli 2010jung und alt arbeiten zusammen, auch bei den samaritern: an der gemeinsamen übung standen knochen, gelenke und muskeln im mittelpunkt. die vereinsverantwortlichen halten ausschau nach neuen mitgliedern - auch um die angebote aufrecht erhalten zu können. die letzte übung vor den sommerferien gehört ganz der zusammenarbeit und dem kennenlernen: mit dabei sind jeweils die jüngeren samariter, die helpis, und die älteren mitglieder des vereins. diesmal galt es, sich zum thema "knochen, gelenken und muskeln", sprich "mechanik des menschen" weiterzubilden. an vier posten sahen sich die 20 teilnehmer den aufbau des knochens, der gelenke genauer an und übten sich im schienen mit improvisationsmaterial. eingerichtet waren die posten rund um einen bauernhof in salmsach. üblicherweise finden die übungen im mehrzweckgebäude romanshorn statt. abgeschlossen wurde der abend mit getränk und kuchen - und lebhaften gesprächen. zuviel und zuwenig im moment machen 12 helpis und 16 samariter in unserem verein mit. und das sind zuwenig, sagt co-leiterin und samariterlehrerin käthi billeter. wer sich engagiere, tue dies aus interesse an der sache und der oder die sei auch bereit, verantwortung zu übernehmen. neben den allmonatlichen übungen, sprich weiterbildungen zu verschiedenen themen der ersten hilfe, gehöre zu den aufgabenbereichen auch, die organisation der blutspenden und vor allem der postendienst an sportlichen und kulturellen veranstaltungen in romanshorn. dass wir zuwenig leute haben, hat bereits jetzt folgen: grossanlässe wie das seenachtsfest zum beispiel können wir nicht mehr allein bewerkstelligen. wir brauchen leute von anderen samaritervereinen. schulveranstaltungen wie das handball- oder fussballturnier können wir noch aus eigener kraft samaritermässig betreuen, blickt billeter mit sorge in die zukunft. private rettungsdienste als alternative sind da ganz klar teurer. kurse die öffentlichen nothilfekurse habe man zurückhaltender ausgeschrieben, denn auch da brauche es die vereinsmitglieder, beispielsweise als figuranten. darum geht der aufruf an alle, die sich ein freiwilliges engagement für die gemeinschaft suchen und vorstellen können: der samariterverein freut sich über neue mitglieder, die sich mit ihrem einsatz gleich auch weiterbilden können in sachen gesundheit und unfallhilfe. für die kursangebote in den firmen und betrieben sind wir allerdings genug: wir sind drei, respektive bald vier ausgebildete samariterlehrerinnen, meint käthi billeter abschliessend. bericht: markus bösch fotos: nadja bommer besuch
auf dem vättnerbergromanshorn/vättis nach mehreren anläufen hat es der samariterverein geschafft, seinen filialverein vättis auf 1600 meter über meer zu treffen. das gemütliche zusammensein auf dem vättnerberg schloss für den patenverein romanshorn eine besonders intensive zusammenarbeit zugunsten der ausbildung am defibrillator ab. wegen termin- und wetterproblemen war es nicht einfach, zum ziel zu kommen. doch in diesem sommer ist es endlich gelungen. im frühling hatten mitglieder des samaritervereins romanshorn den samariterverein vättis am defibrillator ausgebildet und zudem einen beträchtlichen teil der anschaffungskosten übernommen. diese hilfe ist im bergdorf des taminatals ausgezeichnet und dankbar angekommen. zum zeichen der wertschätzung haben die mitglieder des samaritervereins vättis die romanshorner kürzlich zu einem gemütlichen ausflug auf den vättnerberg eingeladen. mit dieser exkursion haben die befreundeten samariter nicht zuletzt die erfolgreiche zusammenarbeit mit zeitgemässen lebensrettenden sofortmassnahmen gefeiert. der samariterverein vättis kann durch die tatkräftige hilfe aus romanshorn auf dem neusten stand bleiben - und hat in diesem jahr mit der inbetriebnahme eines defibrillators ein weiteres etappenziel erreicht. sogar das menu passte ideal zur gegend die seilbahn überwindet in vättis die 650 meter höhendifferenz mit einem einzigen masten, der zudem nur knapp unterhalb der bergstation liegt. die furchterregende krachenwand und die radeinschlucht gilt es zu überwinden. oben angekommen liessen es sich die romanshorner trotz wechselhaften wetters nicht nehmen, die gegend zu erkunden. der vättnerberg ist jetzt ein maiensäss, das aber bis etwa ins jahr 1800 ganzjährig bewohnt war. nun wird die gegend von vättis aus bewirtschaftet. das mittagsmenu war an die bergregion angepasst. älplermakronen mit kartoffeln und viel käse und zwiebeln, hirschwürste und apfelmus waren im angebot. zum dessert gab es selbstgebackenen kuchen. gegessen wurde im trockenen in einem kleinen häuschen, das früher den bauern als bescheidene unterkunft gedient hatte. umrahmt hat das beisammensein alphornmusik. im verlaufe des ausflugsnachmittags zeigte sich die sonne immer mehr, sodass der gegenüberliegende berg calanda sich endlich in seiner ganzen pracht zeigte. vom bodensee zu den st.galler bergen für die romanshorner samariter gilt es, erinnerungen an einen schönen ausflug in ihren alltag mitzunehmen. dazu beigetragen hat dieser ausflug vom thurgauischen bodenseeufer zu den befreundeten vättnern im südlichsten dorf des kantons st.gallen. bericht: axel zimmermann, samariterverein vättis (mehr fotos unter der rubrik bilder) generalversammlung
22. februar 2010ciao dario....verabschiedung von familie pizzolotto nach 22 jahren im svr mussten die samariter abschied nehmen von ihrem "unverwüstlichen pizza". dario hat mit seiner fachlichen kompetenz und seinem italienischen charme und temperament viele jahre das vereinsleben geprägt. seit 1982 war er samariterlehrer - seit 1988 im verein romanshorn. die samaritersache war für ihn nicht nur herzensache sondern sein lebensstil. dafür hat er stets vollen einsatz gebracht und auch seine vier frauen waren vollblut-samariter (sie werden dies bestimmt auch weiterhin sein). unzählig sind seine erteilten kurslektionen und seine ausbildungsstunden an den vereinsübungen. kaum ein anlass, an dem man ihn nicht auf dem samariterposten sah und wertvolle einsätze im sanitätszug und in der feuerwehr. nun zügelt er zurück in seine heimat nach italien (valdobbiadene). für jedes geleistete vereinsjahr erhielt dario eine spezielle pizza - "gebacken" von seinen kolleginnen aus der tk und dem vorstand. in diesen schachteln wurden die gemeinsamen erlebnisse und einsätze nochmals ersichtlich und das "menü" war für alle ein genuss. in der letzten pizzaschachtel war dann das abschiedsgeschenk vom verein verpackt. für seine wertvolle arbeit und den tollen einsatz in den vergangenen jahren wurde dario mit grossem applaus zum ehrenmitglied des svr gewählt. mit dario verlassen auch seine frau anita und seine töchter anja und renata den verein. anja hat im verein als kursassistentin gewirkt und wechselt nun in den sv schaan, wo sie die ausbildung zur kl/tl macht. renata wohnt schon länger im kanton st.gallen und nun ist auch für sie die zeit für einen wechsel gekommen. mit nadine die schon vor zwei jahren ins bündnerland gezogen ist, verlassen nun alle pizza-kinder nach mehr als zehn jahren im einsatz als helpis und samariter romanshorn. wir danken der ganzen familie für die zeit die wir gemeinsam mit ihnen verbringen durften. sie hinterlassen eine grosse lücke im svr und wir werden sie sehr vermissen. zum glück bleiben die grosskinder in svizzera und es gibt ab und zu mal ein wiedersehen - oder wir besuchen sie einfach in bella italia. ciao und arrivederci cari amici. eure traurige kollegin käbu austritt und abschied, wechsel im vorstandnach 8 jahren als aktuarin und 15 jahre als aktives mitglied im samariterverein und sanitätszug hat sich ursi marthy für den rücktritt entschieden. die anwesenden bedanken sich bei ihr für die geleistete arbeit und die vielen einsatzstunden auf den sanitätsposten. da der verein immer noch auf der suche nach einem geeigneten präsidenten und vize ist, stellt sich käthi buchmann für das nun ebenfalls freie amt als aktuarin zur verfügung nach 15 jahren als teamleiterin in der help hat käthi buchmann
endlich gute nachfolger gefunden. sara racaniello und gregor nüssli haben die leiterausbildung beendet und stellen sich zur wahl. sara ist seit 1999 in der help und auch gregor ist schon lange dabei. beide sind voller ideen und motiviert, diese neue aufgabe zu erfüllen. der svr hat nun nur noch 16 aktive mitglieder und gehört damit zu den kleinsten im land. alle werden grossen einsatz leisten müssen, um die anstehenden vereinsaufgaben bewältigen zu können. dringend gesucht werden also nicht nur vorstandsmitglieder sondern menschen, die für die samaritersache ihr können und wissen und ihre bereitschaft zum lernen und mithelfen einsetzen wollen. totz austritten und abschieden gab es noch einen
erfreulichen teil an dieser versammlung:dunja tanner hat mit bravour die ausbildung zur kurs- und technischen leiterin bestanden. wir wünschen der jungen lehrkraft viel freude in der neuen aufgabe und freuen uns, auf ihre interressanten und lehrreichen übungslektionen. sie ist bereits ein wertvolles mitglied im technischen kader und im märz 2010 leitet sie ihren ersten nothilfekurs. danja mazzini macht die ausbildung zur kl/tl im 2010 und wir wünschen ihr viel erfolg beim lernen. bericht: käthi buchmann übung
vom 4. januar 2010mit einem vortrag über psychosoziale erste hilfe starteten die Samariter am 4. Januar 2010 ins neue jahr. nachdem einige samariter im vergangenen herbst bei einem ernstfall im einsatz waren und eine grosse anzahl direkt und indirekt betroffene personen über mehrere stunden betreuten, waren alle sehr interessiert mehr aus diesem fachgebiet zu erfahren. christoph müller (bild) von der stiftung "begleitung in leid und trauer", winterthur, baute auf dem samariter-wissen, der 4-s-regel seinen vortrag auf. die 4-s-regel:
diese punkte vertiefte und veranschaulichte uns der referent an hand von beispielen aus seinem berufsalltag. um einer person in einer psychischen notfallsituation beistehen zu können, muss der helfer selbst ruhe ausstrahlen, also gut vorbereitet und geschult sein. viel reden ist nicht immer das mittel der wahl. die anwesenheit und das wissen um ernstgemeinte zuwendung ist für den betroffenen wertvoll und hilfreich. wichtig sind auch gute kenntnisse des helfers über mögliche reaktionen wie angst, aggression, panik, erstarrung, die je nach alter, geschlecht, kultur oder familiärer situation verschieden ausfallen können. ein weiterer schwerpunkt im vortrag war der umgang mit den schmerzen und der angst. dazu erklärte der referent einige übungen, zu welchen der helfer den patienten anleiten kann. zum schluss wies christoph müller darauf hin, dass auch der helfer nach abschluss einer betreuung unter umständen hilfe benötigt. ideal wäre eine demobilisierung aller helfer durch eine fachperson, am ende eines einsatzes. jedermann/frau sollte aber sich selbst aufmerksam beobachten, ob gewisse ereignisse ihn nicht loslassen und dann professionelle hilfe in anspruch nehmen. eine angeregte diskussion beendete diesen lehrreichen abend. bericht: käthi billeter Waldübung am 29. Juni 2009 mit Helpis und
SamariterAn diesem Abend stand wieder einmal das gemeinsame Erleben und Miteinander bei Arbeit und Vergnügen auf dem Programm. Bevor aber bei einem gemütlichen Feuer noch Zeit für Spass und Genuss blieb, mussten diverse Aufgaben an den Posten gelöst werden. Das Motto an dieser Übung hiess: "Den Wald mit allen Sinnen erleben" Und
dann gab es endlich Feines vom Grill und noch genügend Zeit zum
Plaudern und Lachen.Ein gelungener Abend für Jung und Alt - nun geniessen alle die Sommerferien. Text und Fotos: käbu mehr Fotos unter Bilder - Waldübung 29. Juni 2009 Generalversammlung 2009Ausnahme-Jahr An einem der 18 Kurse instruierte der Samariterverein Romanshorn die Belegschaft der Thurbo AG. 12 Übungen dienten der eigenen Weiterbildung und an 19 Veranstaltungen wurden 730 Stunden Postendienst geleistet. Es waren Hunderte von Stunden und zahlreiche Tage und Abende, die vom örtlichen Samariterverein betreut, organisiert und durchgeführt wurden. 27 Frauen und Männer waren daran beteiligt: An den monatlichen Übungen beschäftigten wir uns mit der Wund-Versorgung, der Beatmung, Badeunfällen und auch Moulagen. Dabei haben Renate Pizzolotto und Zita Clematide alle 12 Übungen besucht, gratulierte Käthi Buchmann den beiden und allen Übrigen, denen an der Jahresversammlung für ihren Einsatz gedankt wurde. Gemeinsam waren die 27 Samariterinnen und Samariter dafür besorgt, dass 18 Kurse stattfinden konnten, an 19 Veranstaltungen Postendienst geleistet wurde und zweimal die Blutspende-Aktion durchgeführt werden konnte. An Nothilfe-, CPR- und Firmenkursen wurden insgesamt 544 Frauen und Männer ausgebildet: Dank dem ausserordentlichen Grossauftrag der Thurbo AG mit einem Firmenkurs mit 362 Teilnehmern schloss unsere Rechnung mit einem Plus ab. Das ist aber ein Ausnahme-Jahr, betonte die Kassierin Vreni Marti. Das Budget 2009 bewegt sich im Rahmen der Vorjahre. Aktiver Nachwuchs 16 sogenannte Helpis eigneten sich an ihren monatlichen Übungen Erste-Hilfe-Wissen an: Wir sind froh um unseren Nachwuchs und die motivierten Jugendleiterin und -leiter. Und nicht zuletzt gehört auch der Sanitätszug innerhalb der Feuerwehr mit einem Feuerwehrmann und neun Samaritern zu unserem Verein, so Buchmann. Im März und Oktober Auch mit den zweimal jährlich stattfindenden Blutspende-Aktionen tritt der Samariterverein an die Öffentlichkeit. Bereits am 16. März besteht ab 16.30 Uhr die Gelegenheit, im Mehrzweckgebäude einige Deziliter des kostbaren Saftes zu spenden. Am 19. Oktober wird dann noch einmal dazu eingeladen. Bericht: Markus Bösch Samariterreise in die Glasi nach Hergiswil27. September 2008 Unsere Samariterreise führte uns dieses Jahr in die Innerschweiz, nach Hergiswil und Luzern. Zu den 15 Teilnehmenden von unserem Verein kamen noch 9 von unserem Göttiverein Vättis mit, welche im Zürcher Hauptbahnhof zu uns stiessen. Wir besuchten die Glasi in Hergiswil, wo wir zuerst das Museum besichtigten und dann den verschiedenen Glasbläsern von der Galerie aus zuschauen konnten. Das feine Mittagessen genossen wir im Restaurant Brünig in Hergiswil. Nach dem Essen blieb noch etwas Zeit, um sich in den diversen Glasiläden umzuschauen und etwas einzukaufen. Die Fahrt ging dann weiter nach Luzern, wo wir bei einer ca. zwei-stündigen Stadtführung die interessante Stadt Luzern näher kennenlernen konnten. Bericht: Vreni Marti Fotos: Ursi Marthy SVR / Übung der Samaritervereine
Romanshorn / Neukirch-Egnach / Kesswil-Uttwil-Dozwil11. August 2008 im Seebad Romanshorn An diesem Abend war alles "unter Wasser".... Beim Einrichten der Arbeitsposten hatte der Himmel alle Schleusen offen: da half nur solide Regenbekleidung oder halt Barfuss und eine gute Portion Humor und Gelassenheit... Trotzdem konnten dann 30 Samariter auf den Einsatz-Rundgang geschickt werden. Die acht technischen Leiter hatten sich realistische Notfälle ausgedacht - Notfälle die in einem Seebad passieren können und zum Glück nicht jeden Tag vorkommen. Ausgerutscht und eine grosse Schürfwunde - Sturz und ausgeschlagene Zähne - Hirnerschütterung - Hitzschlag und Sonnenstich - Herznotfall - Rettung aus dem Wasser - Reanimation - dies waren die Themen dieser interessanten Übung. Die Samariter konnten Wissen und Können vor Ort anwenden und für die Einen war auch der Defibrillator zur Wiederbelebung erstmals zum Testen bereit. Ganz klar: Nur durch stetes Üben gewinnt man die nötige Sicherheit um in einem Notfall ohne zu zögern die richtigen, lebensrettenden Massnahmen anzuwenden. Zum Abschluss des Abends wurden alle mit Sonnenschein und Regenbogen und einer friedlichen Stimmung am See belohnt. Bei Kaffee und Kuchen kam auch die Zeit für ein Samaritergespräch und gemütliches Beisammensein nicht zu kurz. Bericht: Käthi Buchmann - Samariterin Fotos: Sara Bösch - Helpi Jung und alt
gemeinsam starkSamariter und Helpis absolvierten Übung Einmal pro Jahr sind die älteren Samariter und die jüngeren "Helpis" gemeinsam unterwegs: Am frühen Montagabend testeten sie ihr Wissen an einem Postenlauf. Auf einer Wanderung unglücklich gestürzt - da heisst es, eine Armschlinge anlegen, um den verletzten Arm zu entlasten. Beim Einschneiden der Würste passiert - dann soll die Wunde zwischen Zeige- und Mittelfinger mit einem Schnellverband verarztet werden. Unter dem Motto "Ferien und Freizeit" hatten die Samariter an ihrer Übung acht Posten zu absolvieren. Und für einmal war die Herausforderung nicht allein das technische Erste-Hilfe-Wissen: zehn "Helpis" waren mit von der Partie. Heute Abend ist die Zusammenarbeit wichtig, wenn jeweils zwei junge und zwei ältere Samariter Hand anlegen müssen, sagte die Übungsleiterin Käthi Billeter. Einerseits lernten sie sich besser kennen, anderseits würden die gestandenen Samariter und Samariterinnen auch merken, dass die Helpis einiges an Wissen mitbringen. Bei diesem Stern-OL rund um Zelgli- und Sekundarschulhaus sowie Mehrzweckgebäude war die Organisation und Einteilung nicht ganz einfach, ist doch die Teilnahme an den Übungen grundsätzlich freiwillig. Trotzdem waren alle mit Einsatz dabei, als es an einem weiteren Posten galt, den entzündeten Mückenstich mit einem Rahmenverband abzudecken oder als Geschicklichkeit gefragt war, eine Kordel in einen Sack einzuziehen, um dann einen Schuhsack für die Ferien nach Hause nehmen zu können. Es gibt jedes Jahr eine solche gemeinsame Übung, die für alle eine Bereicherung darstellt, so Billeter. Markus Bösch Immer
schön der Nase nach ............Eine Übung der speziellen Art mit dem Hundesport Arbon und Umgebung und dem Sanitätszug Romanshorn. Ein bisschen Verwunderung löste an diesem Sonntagmorgen der Krankenwagen im Romanshorner Wald schon aus. Dazu kamen noch die Mitglieder des Sanitätszuges in ihren leuchtenden Einsatzkleidern, die Hundeführer, die "Verletzten" und natürlich die vielen Hunde vor Ort. Aber es war nichts passiert - die Jogger und Spaziergänger konnten beruhigt werden. An diesem Morgen fand eine Übung zur Vorbereitung für die Hundeführer und ihre Hunde zur Prüfung für die Sanitätshunde-Ausbildung statt. In dieser Ausbildung (es gibt 3 Stufen) werden die Vierbeiner für spätere Einsätze ausgebildet. Die Hundeführer und ihre Hunde werden z.B. zur Unterstützung der Polizei bei Suchaktionen von vermissten Personen aufgeboten. Zur Übung: Im Wald "versteckte" sich ein Figurant mit moulagierten Wunden oder er lag "bewusstlos" im Unterholz. Nun galt es für die Hunde, diese Person zu finden und den Hundeführer an den richtigen Ort zu führen. Die zu suchenden Personen mussten sich aber absolut ruhig verhalten; der Hund hörte also weder ein Hilferuf noch ein stöhnen oder Schreien. Immer schön der Nase nach ...... die Witterung aufnehmen und den Gesuchten finden ...... Der Hund nimmt als Zeichen, dass er "etwas" gefunden hat, den Signalzapfen an seinem Halsband ins Maul und läuft zu seinem Führer zurück. Wenn der Führer mit seinem Hund die gesuchte Person gefunden hat, dann kann er weitere nötige Hilfe anfordern. Nun kamen also die Samariter des Sanitätszuges zu ihrem Übungseinsatz - d.h. Nothilfe vor Ort leisten, die Alarmierung vornehmen, den Patienten transportieren, betreuen etc. Ein spannender Anlass und ein gegenseitiges Kennenlernen von zwei Rettungs-Organisationen war das Resultat. Die beiden Übungsleiterinnen: Nadia Manser vom Hundesport und Tanýa Bauer vom Sanitätszug waren mit dem Einsatz von Zwei- und Vierbeinern zufrieden. Als Belohnung gab es für alle eine feine Wurst zum Mittagessen. juni 2008, käthi buchmann (mehr Fotos siehe unter der Rubrik Bilder) (Samariter-)
Übung macht den MeisterAn der Jahresversammlung konnte der Samariterverein Romanshorn auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken: Dank neuen Eintritten waren 30 Samariter und 20 Helpis aktiv, entweder an den Übungen oder an öffentlichen Veranstaltungen und Kursen. Ohne sie geht vieles nicht mehr: SlowUp, Fussball- und Handballschülerturnier oder Sommernachtsfest ist ohne den Einsatz der Samariter nicht durchführbar: An 14 Veranstaltungen wurden 450 Arbeitsstunden geleistet. Bei den Blutspendeaktionen sind etwa 20 von uns im Einsatz - immerhin 233 Spender gaben 2007 von ihrem kostbaren Lebenssaft ab, schaute die Postenchefin Tanýa Bauer zurück. Bereits am Montag 17. März 2008 findet die nächste Blutspendeaktion statt. Seit Jahrzehnten Weil das Präsidium des Romanshorner Samaritervereins noch immer vakant ist, führte die Helpleiterin Käthi Buchmann durch den geschäftlichen Teil. Stolz könnten sie sein auf die rege Beteiligung an den technischen Monatsübungen. So hatten vier Samariter alle Übungen besucht, acht waren 11 Mal dabei, drei besuchten 10 Übungen und fünf kamen neunmal. Doris Baumann wurde für ihr 40-jähriges Mittun zum Ehrenmitglied ernannt. Auf 30 Jahre konnte die 80-jährige Margrit Stauffacher zurückblichen, davon während 19 Jahren als Materialwartin. In diesem Amt wurde sie nun von Karl Sauter abgelöst. Für Dario Pizzolotto sind es 20 Jahre, für Käthi Billeter und Ivo Löpfe 15 Jahre und für Tanýa Bauer 10 Jahre. Käthi Billeter wird ab diesem Jahr Obfrau des Technischen Ausschusses. Junge Kräfte Auch dank der Jugendarbeit, den Helpis erfährt der Samariterverein immer wieder Blutauffrischung: Jeweils 14 bis 18 der Mädchen und Buben lernen an den Übungen Nothilfe und Samaritertechnik und wachsen so in diese spannende und gemeinschafts-fördernde Arbeit hinein. Von 14 verschiedenen Kursen konnten über 150 TeilnehmerInnen profitieren. Vor allem Nothilfekurse und Firmenkurse stehen hoch im Kurs. Zudem sind neun Samariter und ein Feuerwehrmann im Sanitätszug der Feuerwehr aktiv. Neu eingetreten sind da Danja Mazzini und Dunja Tanner. Markus Bösch besuch
beim "144" in amriswil:interessierte samariterinnen und samariter nutzten am 15. januar die gelegenheit um hinter die, normalerweise verschlossenen türen des rettungsdienstes amriswil zu schauen. adrian bertolaso begrüsste uns in der garage, wo die zwei rettungwagen geparkt sind und einsatzmaterial gelagert wird. der stützpunkt amriswil gehört zum rettunsdienst münsterlingen und beschäftigt 22 angestellte - rettungssanitäter, transporthelfer, notärzte - im 24 stunden betrieb. adrian bertolaso, diplomierter rettunssanitäter hf, erklärte uns den ablauf vom absetzen des notrufs bis zum eintreffen der ambulanz beim patienten. dafür benötigen die helfer natürlich auch umfangreiches kartenmaterial des ganzen einsatzgebietes, um schnell und sicher beim patienten einzutreffen. interessant war es auch, einen blick in die rettungsfahrzeuge zu werfen. die einrichtung erinnert sehr an eine intensivstation und kann mit recht auch so bezeichnet werden. die überwachungsgeräte sind gut sichtbar, weiteres material ist in beschrifteten schubladen und kästen griffbereit verstaut. um 24 stunden für notfälle bereit zu sein, braucht es auch ruheräume und verpflegungsmöglichkeiten. in einer wohnung nebenan sind diese untergebracht und ebenfalls ein büro für alle schriftlichen arbeiten, die es auch in diesem betrieb zu erledigen gilt. während der ganzen führung beantwortete adrian bertolaso unsere fragen kompetent. für uns war das ein interessanter und informativer abend. januar 2008, käthi billeter
Seit 1966 wird in Romanshorn Blut gespendet: Am
25. Mai jenes Jahres kamen 80 Personen:“ Am 9. März 1987
verzeichneten wir einen Höchststand von 354 Männern und Frauen“,
erläutert die verantwortliche Leiterin Tanya Bauer vom
Samariterverein. 1989 war der 10.000 Spender begrüsst worden. Im
Durchschnitt der vergangenen Jahre seien etwa 120 Personen pro
Blutspendeaktion gezählt worden. Angeschrieben und eingeladen würden
jeweils alle Achtzehnjährigen, jeweils etwa 10 liessen sich neu
motivieren, so Bauer. „18 bis 20 Samariterinnen und Samariter sind
von 15 bis 22 Uhr am Eingang, bei der Blutdruckkontrolle, beim
Spenden und bei der Verpflegung aktiv. “Betreut und durchgeführt
wird die Aktion vom Blutspendedienst Thurgau SRK (Schweizerisches
Rotes Kreuz). Wichtig in diesem Zusammenhang sei, dass jede Region
sich grundsätzlich selber mit Blut versorge:“ Das Blut aus dem
Thurgau bleibt in unserer Region“, hält der verantwortliche Arzt Dr.
Max
Züger fest. „Neben den Hausspenden in
den Spitälern Frauenfeld und Münsterlingen
betreuen wir weitere 15
Spendeorte. Dazu gehört auch
Romanshorn“, sagt der Arzt. ausflug
ins seemuseum kreuzlingen:am samstag, 24. november machten sich 18 samariter bereits morgens um acht auf den weg richtung kreuzlingen. da es ein schöner, gemütlicher morgen werden sollte, machten wir bereits in scherzingen die erste rast. im café bürgi wartete ein tisch voll duftender brötli und gipfeli auf uns. beim feinen frühstück hatten wir genügend zeit, uns auszutauschen und verwöhnen zu lassen. nach halb elf wurden wir im seemuseum erwartet. herr bohner wies uns darauf hin, dass das museum eigentlich geschlossen ist und deshalb nicht geheizt. es wäre von vorteil, die jacken nicht auszuziehen, was die meisten auch befolgten. andere fröstelten still vor sich hin, weil sie danach draussen nicht frieren wollten und die jacke deponierten. wir erfuhren, dass das haus von 1717 eine ehemalige kornschütte war und am seeufer stand, das heute mit der aufschüttung weiter weg gerückt ist. die schweiz kaufte überschüssiges korn von deutschland, das auf dem seeweg angeliefert wurde. wir staunten, dass die lädinen, lastschiffe mit segeln, richtung stein am rhein von auf einem damm gehenden pferden gezogen wurden. passend der übername "steh-fahr-nie" des dampfschiffs stephanie, das bereits auf der jungfernfahrt stehen blieb und später mehrmals in kollisionen verwickelt war. in der fischereiabteilung bestaunten wir den ausgestellten hecht mit einer länge von 1.27 m, der aber neben dem 1922 gefangenen wels mit 2 m länge, einem gewicht von 60 kg und einem geschätzten alter von 50 bis 80 jahren gar nicht mehr so riesig wirkte. dass es sich dabei nicht um fischerlatein handelte, konnten wir mit eigenen augen sehen. in der abteilung der seerettung erwarteten uns stramme seemänner in schicken uniformen, doch da war nichts mehr zu retten, denn es waren nur schaufensterpuppen. da nützte auch ritas tiefer blick nichts mehr. wir waren jedenfalls froh, mussten wir nicht mit diesen abschreckenden geräten gerettet werden, wie sie unsere vorfahren noch benutzten. vor allem die druckkammer, die eher wie eine enge röhre wirkte, hätte nicht alle von uns retten können. die taucher früher waren wohl alles schlanke leute, von uns hätten einige förmlich hineingepresst werden müssen und wären wohl nie mehr herausgekommen! so waren wir denn froh, mussten wir nicht gerettet werden und kamen alle um halb eins wieder frischfröhlich aus dem museum und konnten den heimweg mit den autos antreten. es war ein schöner, friedlicher ausflug der uns einmal zeit füreinander liess und nur zum geniessen war. dezember 2007, ursi marthy generalversammlungvom
26. februar 2007:an 16 anlässen leistete der romanshorner samariterverein postendienst, an 16 kursen bildeten sich 165 teilnehmer weiter. für ihr 30-jähriges engagement im verein wurde zita clematide (bild) zum ehrenmitglied ernannt. er ist schlicht und einfach überlebensnotwendig, der örtliche samariterverein: einmal mehr konnte käthi buchmann auf ein vielfältiges jahr zurückblicken. es sind zwar nur 27 aktive mitglieder, doch ihrem engagemement ist es zu verdanken, dass wir in der öffentlichkeit so vieles abdecken können, sagte sie an der jahresversammlung. der durchschnittliche besuch der übungen habe sich auf 72 prozent gesteigert, drei samariter hätten 12 übungen absolviert. dieses wissen und handeln um die erste hilfe habe mann und frau an 16 anlässen während 432 arbeitsstunden anwenden können. immerhin 295 patienten hätten von diesen einsätzen profitieren können. bei den angebotenen kursen bildeten die acht nothilfekurse mit insgesamt 93 teilnehmern den mittelpunkt. für die acht weiteren kurse (cpr, notfälle kleinkinder, firmeninterne weiterbildungen) liessen sich 72 frauen und männer begeistern. bei den jungen samaritern, den helpis, seien die veränderungen spürbarer, sei ein stetiger wechsel feststellbar. immerhin 19 kinder und jugendliche hätten die für sie konzipierten übungen und ausbildungsteile besucht, freute sich käthi buchmann, die auf ende jahr als kursleiterin zurücktreten will. neben dem postendienst berichtete tanya bauer vom blutspenden, dem immerhin 222 spendewillige folge geleistet hatten. das ist ein wichtiger beitrag für den dienst am mitmenschen. zusammen 80 jahre engagieren sie im samariterverein, anita pizzolotto (10 jahre), rita gasser und käthi buchmann (20 jahre), für ihren dreissigjährigen einsatz wurde zita clematide (bild) zum ehrenmitlied ernannt. markus bösch museumsbesuch
in heiden:es ist der 25. januar. wir besammeln uns um 18.30 uhr beim restaurant landhaus und fahren mit den privatautos nach heiden. das henry dunant-museum befindet sich in der dorfmitte und wird nach halbstündiger fahrzeit erreicht. das museum wäre zu dieser jahreszeit am abend geschlossen, aber die museumsleitung hat sich bereiterklärt, für uns an diesem tag eine führung zu organisieren. frau brülisauer (siehe bild) hat diese aufgabe übernommen und uns einen tollen einblick in das leben des friedensnobelpreisträgers und gründer der internationalen rotkreuz- und rothalmond-bewegung geboten. es sind verschiedene gegenstände und dokumente des henry dunant im schlichten, aber sehr schön gestalteten museum zu bewundern. henry dunant, auch inhaber der ehrendoktorwürde der medizinischen fakultät der universität heidelberg lebte ja seit 1887 bis zu seinem tod im jahre 1910 in heiden. er wünschte, zu grabe getragen zu werden wie ein hund und wurde auch drei tage nach seinem tod unauffällig und ohne trauerfeier auf dem friedhof sihlfeld in der stadt zürich bestattet. frau brülisauer hat uns die lebensgeschichte des grossen mannes so gut erzählen können, dass mancher von uns noch mehr über diesen wunderbaren menschen wissen wollte, und eine broschüre am kiosk des museums erstanden hat. nach der stündigen führung und einem abschliessenden kleinen film über henry dunant nahmen wir noch einen schlummertrunk in einem nahegelegenen restaurant und machten uns danach auf den heimweg. es war ein gelungener und lehrreicher abend, der uns wohl noch lange in erinnerung bleiben wird. januar 2007, walti buchmann |